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ANFÜHRER DES KAMPFES GEGEN
UNZUGÄNGLICHE KONZERTHALLEN

Musik-Locations in Großbritannien haben es nicht einfach. Steigende Kosten und Lärmschutzvorschriften bedrohen ihre Existenz. Während also immer mehr Hürden entstehen, kämpft Blaine Harrison um mehr Barrierefreiheit.

Seine Kampagne begann vor mehr als 10 Jahren, als der Frontman der Mystery Jets während der UK-Tour aufgrund eines Unfalls im Rollstuhl saß. Blaine kam mit Spina Bifida auf die Welt, hatte jedoch bis zu seiner Verletzung nie Probleme.

Durch die Herausforderungen des Tourlebens und die nicht behindertengerechten Spielstätten begriff Blaine schnell, wie schwierig das Leben für Musiker mit Behinderungen ist. Es war ein Weckruf für ihn.

„In diesem Moment wusste ich, dass ich über dieses Thema reden muss und das Problem nicht unter den Teppich kehren darf.“ Also nutzte er seine Erkrankung, um Veränderungen zu bewirken. „Mit diesen Herausforderungen konfrontiert, sieht man entweder große Steine im Weg, oder man bricht durch sie hindurch.“

Er begann mit Attitude Is Everything zusammenzuarbeiten, einer Wohltätigkeitsorganisation, die Live-Musik für taube und körperlich eingeschränkte Fans zugänglich macht. Er lieh der Organisation seine Stimme und weigerte sich außerdem, in nicht behindertengerechten Locations aufzutreten. „Live-Musik ist eine der innigsten Erfahrungen, die man machen kann. Sie sollte für alle sein.“

Stellung zu beziehen hat sich bereits bezahlt gemacht. Blaine ist überzeugt, dass sich die Einstellung zu dem Thema bereits stark verändert hat. Er glaubt aber auch, dass weiterhin Vorbilder nötig sind, die beeinträchtigte Künstler unterstützen. „Es ist Zeit, dass Künstler mit Behinderungen die Plattform bekommen, die sie verdienen.“

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