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ZENSIERT. ABER NIEMALS ZUM SCHWEIGEN GEBRACHT

Von außen betrachtet könnte man denken, dass Nakhanes Leben perfekt ist. Autor. Sänger. Schauspieler. Nichts kann ihn aufhalten. Aber sein Aufstieg war alles andere als einfach.

Er wurde in Alice, Südafrika geboren und wuchs in einer traditionellen, religiösen Familie auf. Erst mit Mitte 20 hatte er sein Coming-Out und wurde dann zu einer wichtigen Stimme der LGBTQ+ Community.

Doch 2017 kamen durch eine Rolle im Film „Die Wunde“ – Originaltitel auf Xhosa: „Inxeba“ – schmerzvolle Erinnerungen an die Probleme seiner Jugend hoch. Nicht nur, dass der Film – in dem homosexuelle Beziehungen und eine Beschneidung gezeigt werden – in seinem Heimatland verboten wurde, Nakhane erhielt außerdem auch hunderte Morddrohungen.

Die Reaktion auf den Film war brutal. Aber Nakhane ließ sich dadurch nicht aufhalten: „Widerstandsfähigkeit ist wie ein Korken im Wasser. Du versuchst ihn runter zu drücken, aber er wird immer nach oben steigen.“

Anstatt aufzugeben, nutzte Nakhane die Negativität dazu, seine Karriere voranzutreiben. „Es ist sinnlos, vor etwas Angst zu haben, über das man keine Kontrolle hat“, sagt er. Er trotzte dem Sturm – und schließlich wurde das Verbot aufgehoben. Ein Sieg, mit dem er immer gerechnet hatte.

Nach seinem zweiten Album und einem Roman ist er noch lange nicht am Ende angelangt. Er verfolgt seine künstlerische Vision ohne Kompromisse und lässt sich niemals durch Ängste davon abbringen.

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