Mit Songs wie I’m Not in Love und The Girls steht Su, I Think für modernen Pop mit viel Herzblut: ein bisschen Bubblegum-Pop, dazu eine Prise Melancholie aus dem Club und genau die richtige Portion augenzwinkernde Selbstironie. Sie ist die Künstlerin, die du 2026 unbedingt kennen solltest.
Zum 65. Jubiläum unseres 1461 Schuhs richten wir den Blick auf moderne Künstler:innen und Handwerker:innen, die den Geist dieses ikonischen Schuhs verkörpern: Stille Innovation, mit einem Fokus auf Funktion und dem Ziel, etwas Schönes und Einzigartiges zu schaffen.
Hör dir ihre Songs an – und erfahre mehr die kleinen, großen und manchmal unerwarteten Momente, die Su auf ihrem Weg geprägt haben.
Ich suche meistens nach Textideen, die ich dann in Schreibsessions integriere. Ich fange oft mit einem einzelnen Wort an und baue dann einen Track darum herum. Ich versuche immer, aus einem Wort ein Gefühl zu erschaffen.
KUNST
Oft beginnt alles an ganz alltäglichen Orten – beim Kaffeeholen, auf dem Weg ins Studio oder einfach während ich versuche, Inspiration zu finden. Meistens nehme ich erste Textideen mit in die Sessions. Ich arbeite gerne mit einem einzelnen Wort als Ausgangspunkt und entwickle daraus einen Song – mit dem Ziel, aus diesem Wort ein Gefühl entstehen zu lassen.
KREATIVER PROZESS
Eigentlich ist es ganz einfach: Meistens bin ich mit meinen engsten Freund:innen im Studio und wir machen das, was sich in diesem Moment richtig anfühlt. Ich nehme ständig Texte auf, entwickle Ideen weiter und halte Gefühle fest – und manchmal wird der Prozess dadurch mit der Zeit komplexer.
METHODE
Ich schreibe ziemlich schnell, was viele Menschen ungewöhnlich finden. Meistens weiß ich genau, was ich sagen möchte, und kann deshalb innerhalb weniger Minuten eine Strophe und einen Refrain schreiben. Ich glaube, es ist einfacher, erst einmal alles rauszulassen und später zu entscheiden, was wirklich bleiben soll.
INSPIRATION
Abstand nehmen. Ich verliere mich manchmal in Kommentaren, versuche mitzuhalten, was gerade neu ist oder funktionieren könnte – und das kann mich ziemlich verrückt machen. Zu viel Zeit online zu verbringen, lässt mich weniger klar denken. Deshalb möchte ich mich dieses Jahr bewusster zurückziehen und mehr lesen. Ehrlich gesagt muss ich einfach wieder mehr raus und den Boden unter den Füßen spüren.
ENTSPANNUNG
Tratschen mit Freund:innen.
SCHLIMMSTER MODE-MOMENT
Mein Mikro-Pony, hinten kurz, vorne lang – dieser Bowl-Cut-Moment.-Moment.
TRAUM-DINNERPARTY
Zoella und ich.