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DR. MARTENS PRESENTS: ANAIIS

DER KLANG DES HEILENS

anaiis ist eine französisch-senegalesische Musikerin, die aus Toulouse stammt, aber jetzt in London lebt. Sie drückt durch ihre Musik Gefühle aus, für die Worte allein einfach nicht reichen.

Nach einem Jahr, das immense Auswirkungen auf die psychische Gesundheit so vieler Menschen hatte und besonders schwierig für schwarze Frauen war, veröffentlicht anaiis eine Platte, die sie und ihre Community dabei unterstützen soll, sich den Traumata des Lebens zu stellen und sie zu überwinden. Und genau darauf ist ihr neuer Track „Juno" ausgelegt.

Die äußerst persönliche Single wird von einem eindrucksvollen Musikvideo begleitet, das mit Unterstützung von DM’s aufgenommen wurde. Sie verarbeitet die eigenen Erfahrungen der Musikerin mit psychischer Gewalt und Rassismus in der Musikindustrie und beleuchtet, wie Menschen mit ihren Gefühlen umgehen können, während sie mit psychischen Belastungen ringen. Schau es dir unten an.

Um die wichtigen Aspekte zum Thema Gemeinschaft und Heilung aufzuarbeiten, die in „Juno“ angesprochen werden, richtete anaiis auch eine Podiumsdiskussion im Kulturzentrum Jah Jah by Le Tricycle in Paris aus. Gemeinsam mit der Fotografin Charlotte Abramow, die Darstellerin Déborah Lukumuena und dem Regisseur Néhémie Lemal befasste sich die Podiumsdiskussion mit persönlichen Berichten, um Möglichkeiten aufzuzeigen, wie wir uns gegenseitig dabei unterstützen können, Probleme mit der psychischen Gesundheit zu überwinden, und welche Rolle Kunst dabei spielt.

SCHAU DIR DIE PODIUMSDISKUSSION AN

5 MINUTEN MIT ANAIIS


DM’s spricht mit anaiis über ihre Musik und darüber, wie sie die Kunst als Hilfsmittel für sich selbst und ihre Community einsetzt.

Warum ist die Musik für dich ein so mächtiges Medium?

"Musik kann sämtliche Grenzen überwinden. Sie ist ein reines und zeitloses Medium, Energie zu übertragen – für mich ist sie ein heiliges Kommunikationsmittel. Es gibt so viele Dinge, die wir nicht allein durch Sprache ausdrücken können, die aber durch Klänge und Gefühle vermittelt werden können.

Ich persönlich kann nur schwer über bestimmte Enttäuschungen oder Schwierigkeiten in meinem Leben hinwegkommen, ohne ein Lied darüber zu schreiben. Manchmal fehlen mir dazu die Worte, da ich als Kind mit Sprachfehlern zu kämpfen hatte, aber ich fand schließlich heraus, dass ich mit meiner Stimme viel mehr vermitteln kann, als mit Worten.


Was steckt hinter dem Song „Juno“?

"Das ist eine lange Geschichte! Die Kurzfassung ist, dass ich einige ziemlich düstere Monate durchmachen musste, in denen ich mein Gespür für mich selbst als Mensch und meine Ausgeglichenheit verlor. Ich wollte einen Song über das Gefühl schreiben, so allein, isoliert und abgekoppelt zu sein. Allerdings wollte ich mich und andere auch daran erinnern, dass wir immer eine Wahl haben, egal in welcher Lage wir uns befinden.

Für mich persönlich drückt dieses Lied den inneren Dialog aus, den ich in dieser Zeit mit mir selbst führte. Dabei ging es darum, mir Raum zu nehmen, wenn es mir nicht gut ging, mir aber auch zu vergegenwärtigen, dass diese ganze Situation vorübergehen wird und dass wir oft Wahlmöglichkeiten haben, selbst wenn es uns nicht so vorkommen mag."
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Was verbindest du mit Dr. Martens?

Für mich sind DM’s der Inbegriff der Einzigartigkeit, eines rebellischen Spirits und der Selbstverwirklichung. Deswegen mag ich meine so gerne und deswegen fühle ich mich so selbstbewusst, wenn ich sie trage.
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Wie hilft deine Musik den Menschen dabei, mit Traumata umzugehen und sie zu überwinden?

"Die Absicht meiner Arbeit ist immer, einen sicheren Ort für Selbstreflexion zu bieten. Ich hoffe, dass meine Musik den Menschen dabei hilft, nach innen zu blicken, um wachsen zu können. Im Intro des Videos für Juno beziehen wir uns auf ein tolles Zitat von Alice Walker darüber, dass man seine eigene Stärke anerkennen sollte. Meine Arbeit ist für mich ein Mittel, meine eigene Kraft für mich zu beanspruchen und meine Fähigkeit, zu lieben und Änderungen zu bewirken, umzusetzen. Die Wirkung der persönlichen Befreiung hilft uns auf dem Weg zur kollektiven Heilung und Befreiung.

Um andere zu dieser Denkweise anzuregen, habe ich gemeinsam mit die Therapeuten Stella Tiendrebeogo und Sanah Ahsan, und dem Pariser Künstler Losspardo einen Satz Karten mit positiven, selbstbestätigenden Botschaften entworfen. Sie sollen in harten Zeiten Gelegenheiten zur Selbstfürsorge und emotionale Unterstützung bieten und stets für positive Gedanken sorgen.

Schau dir eine Auswahl der Karten unten an.
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DM’s unterstützt nicht nur anaiis bei ihrem Musikvideo für „Juno“, sondern spendet auch an das Collectif PSY Noires. Dabei handelt es sich um eine Wohltätigkeitsorganisation, die schwarzen Menschen, die mit Diskriminierung und systemischer Unterdrückung zu kämpfen haben, Informationen, Betreuung und Unterstützung bei Problemen mit der psychischen Gesundheit bereitstellt.

HOL DIR ANAIIS‘ DM’S-LOOK

Besuche die Spotify-Seite von anaiis und hör dir ihre Musik an, bevor später in diesem Jahr ihre EP herauskommt, oder schau dir andere Geschichten von DM’s Presents aus verschiedenen subkulturellen Bereichen an.